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Mersch
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Das Städtchen Mersch (7470 Einwohner) liegt am Zusammenfluss von Eisch und Alzette. Archäologische Funde belegen, dass es dort bereits schon zur Steinzeit eine Siedlung gab. Heute ist Mersch ein regionales Zentrum mit Geschäften, Gaststätten und Freizeiteinrichtungen. Mit seiner Burg - in der die kommunale Verwaltung und ein Informationsbüro für Touristen untergebracht ist - bildet Mersch flußabwärts die letzte Station der Route durch das "Tal der Sieben Schlösser". Am Marktplatz steht der Michelsturm, das 300 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt. Das besondere an dem Kirchturm ist, dass das dazugehörige Gotteshaus bereits 1850 abgetragen wurde. Der Turm mit seinem charakteristischen Zwiebeldach blieb stehen - und zwar auf Wunsch der Königin Anna Palowna, Gemahlin Wilhelm II., König der Niederlande und Großherzog von Luxemburg. Die Dekanatskirche ist eine der seltenen, im spätklassizistischen Stil gehaltenen Kirchen in Luxemburg.
In Mersch hat außerdem das Nationale Literaturzentrum seinen Sitz. Sprachwissenschaftler beschäftigen sich dort mit der luxemburgischen Literatur. Die Bibliothek und das Archiv stehen dem Fachpublikum offen. Weitere Orte der kulturellen Begegnung in Mersch sind das Kulturhaus und das Lieshaus.
Im Umland gibt es eine Fülle an prähistorischen Höhlen zu erkunden. In Reckingen steht der einzige bisher in Luxemburg entdeckte Dolmen. Von der Römervilla "op Mies" ist ein 75 Meter langes Wasserbecken und eine Warmluftheizung erhalten.
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